Interview mit Jasha Sütterlin - 17.07.2009

Jasha Sütterlin ist ein neuer Stern am deutschen Himmel der Radsport-Talente. Bei der Europameisterschaft in Belgien belegte er im Einzelzeitfahren den vierten Platz – er war nur eine Zehntelsekunde vom Podest entfernt. 2008, als er noch in der Jugendklasse fuhr, hat er 20 Rennen gewonnen. Das Besondere dabei: Im Frühjahr, im Sommer, im Herbst und sogar im Winter gewinnt er Radrennen, auf der Straße oder im Querfeldein. Für sein großes Ziel, Radprofi zu werden, arbeitet Jasha Sütterlin hart. So geht er oft um 22 Uhr, noch häufiger aber um 21 Uhr ins Bett. Was ihn antreibt? „Die anderen fertig zu machen. In jedem Rennen, wo’s geht.“ Verbissenheit, Ehrgeiz und unbändiger Fleiß zeichnen ihn aus wie wenige andere in seinem Alter. Als 16-Jähriger sitzt er täglich auf dem Rennrad. Bei der Rothaus Regio-Tour vom 20. bis 23. August wird er aller Voraussicht nach für den Landesverband Baden starten – und will sich vor heimischem Publikum von seiner stärksten Seite zeigen. Ein noch größeres Ziel wird die wenige Tage vor der Regio-Tour stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft in Moskau sein. Jashas Ziel ist, in Russland unter die besten Zehn zu kommen. Wenn er sich irgendwann einmal für eine Disziplin entscheiden muss, obwohl er zurzeit sowohl im Sprint, am Berg als auch im Kampf gegen die Uhr gewinnen kann, wird es der Berg sein.

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