Interview mit Martin Lang - 27.05.2009

Erst relativ spät kam Martin Lang zum Radsport. Seine ersten Radrennen hat er nicht etwa in den Nachwuchsklassen bestritten, sondern bereits als Amateur. Davor war Martin Lang vor allem in der Ruderszene bekannt. Das Rudern wurde ihm aber irgendwann zu langweilig, also schloss er sich dem RSV Achkarren an. Schnell gewann er die ersten Rennen und konnte sogar bei Bundesliga-Rennen in die Top-Ten fahren. Für das Team Rothaus gewann er 2006 den LBS-Cup. Mit großen Hoffnungen ist Martin Lang dann 2007 in seine erste Saison als Radprofi gestartet. Die schweizerische Mannschaft Atlas Romer’s Hausbäckerei sollte das Sprungbrett in ein Pro-Tour-Team sein, von dem Martin Lang schon einige Jahre träumte. Doch statt einem Aufbruch folgte ein Abbruch: Nach zwei Jahren beendete Martin Lang auf eigenen Wunsch sein Engagement bei den Schweizern. Er fühlte konnte sich nicht entfalten, fühlte sich ausgenutzt und bemängelt, dass ihm zu wenig Vertrauen entgegengebracht wurde, um nach oben zu kommen. Doch auf die Ernüchterung folgt nun eine vielversprechende Zukunft bei der Amateur-Mannschaft Racing Students, einer Ansammlung von jungen idealistischen Rennfahrern, die bei Radrennen in Südbaden und ganz Süddeutschland ihre Freude am Radsport ausleben – und das sehr erfolgreich. Das Ergebnis, auch für Martin Lang: Siege in Serie, für sich und seine Teamkollegen. Die Harmonie im Team stimmt. Alle Details gibt’s im Interview.

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