Interview mit Mike Müller - 24.04.2008

Der 38-jährige Wyhler hat vergangenes Jahr seine Karriere als Amateur-Rennfahrer offiziell beendet. Hin und wieder will er trotzdem für seinen Heimverein, den RSV Rheinstolz Wyhl, in den Rennsattel steigen und Radrennen bei schönem Wetter bestreiten. Seine Erfolgsliste ist lang und begann vor allem sehr früh. Als Juniorenfahrer gelang ihm 1988 der bis heute größte Erfolg seiner Karriere: Er wurde Vizeweltmeister im Rad-Querfeldein. Danach folgten viele weitere Erfolge auf der Straße und im Gelände. Aus der deutschen Amateurszene der 90er-Jahre ist Mike Müller nicht wegzudenken. Bei Radsportler im Gespräch erzählt er über seine größten Erfolge, sein Karriereende und auch über die Schiebe-Affäre beim LBS-Cup-Rennen in Empfingen. Müllers teaminterner Konkurrent beim Team Rothaus, Janusch Laule, hat ihn stark belastet. Laules Vorwurf: Müller habe sich am Berg von Teamkollegen schieben lassen, um seine Führung im LBS-Cup zu verteidigen. Darüber sagt Mike Müller: "Es war die schlimmste Zeit in meiner Karriere. Ich war machtlos." Die Sache wuchs schnell zu einem mittelgroßen Skandal heran. Bei Radsportler im Gespräch äußert sich Mike Müller erstmals exklusiv zu den Vorwürfen, denen er sich in den vergangenen Wochen und Monaten stellen musste.

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Mike Müller, RSV Rheinstolz Wyhl
Mike Müller beim Radklassiker in Reute 2007