Interview mit Rudi Renz - 01.08.2008

Rudi Renz veranstaltet dieses Jahr die 24. Rothaus Regio-Tour - und weiß nicht, ob es die letzte sein wird. Der Hauptsponsor, die Badische Staatsbrauerei Rothaus, will künftig kein Profirennen mehr. "Mir geht es derzeit nicht besonders gut", sagt Rudi Renz. Aber: "Ich bin ein Kämpfer, wir kämpfen weiter." Das Ziel des 64-jährigen Gundelfingers ist ein Nationencup für Rennfahrer unter 23 Jahre oder aber eine Junioren-Rundfahrt. Ob er das schaffen wird, steht in den Sternen. Aber mit der Erfahrung aus fast einem Vierteljahrhundert Rundfahrt-Organisation ist ganz Südbaden davon überzeugt: Rudi Renz schafft eine Fortsetzung der beliebten Rundfahrt, die regelmäßig auch die deutsch-französische Grenze überschreitet. 1985 als Amateur-Rundfahrt gestartet, legte Renz mit seiner Regio-Tour einen steilen Aufstieg hin. Radsport-Stars wie Jan Ullrich, Lance Armstrong und Mario Cipollini sind auf Südbadens Straßen schon erfolgreich unterwegs gewesen. Damals waren sie noch nicht bekannt, erreichten Jahre nach der Teilnahme an der Regio-Tour jedoch Weltruhm. Die Regio-Tour ist ein wichtiger Teil des Lebens von Rudi Renz, dessen Tochter Conny und Ehefrau Ellen das Radsport-Projekt Regio-Tour seit nunmehr zweieinhalb Jahrzehnte am Laufen halten. Tausende Radsportfans aus der Region Baden und weit darüber hinaus drücken derzeit die Daumen, dass das so bleibt.
Im Interview spricht Rudi Renz über viele spannende Themen und natürlich über die ungewissen Zukunft der Rothaus Regio-Tour.


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Rudi Renz - der Chef der Rothaus Regio-Tour
Rudi Renz mit seiner Tochter Conny bei der Rothaus Regio-Tour